Pussies of Death rocken Ingolstadt

20.09.2010

Spielfreude und guter Sound: die "The Pussies of Death" auf der Bühne des Ingolstädter Paradox.Foto: Alois C. Braun

Spielfreude und guter Sound: die "Pussies of Death" auf der Bühne des Paradox. Foto: Alois C. Braun

Zum ersten Mal in Ingolstadt waren die Regensburger "Pussies of Death", als eine derSupportbands für "Hassliebe". Zwar hatte die Band nur 30 Minuten Spielzeit, nutzte diese halbe Stunde aber, um beim Publikum einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Frontmann Peter Brünnsteiner erzählt: "Der Gig in Ingolstadt hat total Spaß gemacht, weil es so kompakt war. 30 Minuten Vollgas ohne viel Gelaber. Man konnte sich dadurch in der Musik verlieren, die Emotionen in den Songs wirken lassen und den Moment erleben. Es war wie ein Kurzurlaub."
Andererseits bevorzugt auch er eine etwas längere Spielzeit. "30 Minuten reichen für ein kurzes Powerset, aber um etwas in die Tiefe zu gehen wären mindestens 45 Minuten notwendig."
Die Songs ihrer neuen CD "Imperial Overdrive" kamen live glasklar und die oft dreistimmigen Gesänge waren perfekt gemischt. Beeindruckend auch die professionelle Einstellung der Band. Brünnsteiner: "Wir versuchen immer 100% zu geben! Das verlangen der eigene Perfektionismus und die von uns angestrebte Professionalität. Uns ist klar, dass wir am Anfang stehen und wir in fremden Städten noch ein unbeschriebenes Blatt sind. Die Welt muss uns erst noch kennen lernen."

Die "The Pussies of Death" brillierten mit perfekten dreistimmigen Vocals. Foto: Alois C. Braun

Die "The Pussies of Death" brillierten mit perfekten dreistimmigen Vocals. Foto: Alois C. Braun

Ebenfalls im Paradox war Alois C. Braun vom Rock.Büro Süd. Auch er fand Gefallen am Liveset von "Pussies of Death" und äußert sich zufrieden: "Auch wenn die Bedingungen für Vorbands aus den unterschiedlichsten Gründen nicht immer perfekt sind, liegt es letztendlich immer an der Band was sie daraus macht. Und "The Pussies of Death" haben gezeigt, dass sie weiterkommen wollen. Die Musik ist ausgereift und die Motivation des Quartetts ist stets präsent!". Das unterstreicht auch Peter Brünnsteiners Aussage "Wir spielen einfach gern live. Vor 1000 Leuten, vor 50, vor ner Wand ... egal"

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